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Theoretisches Handgepäck


erstehen Sie etwas von Lyrik?
Ich weiß, die Frage kommt ein wenig spät, aber ich stelle sie aus gutem Grund, weil mich erst kürzlich meine Frau fragte, warum es so wichtig sei, dass die sich reimenden Verse dieselbe Silbenzahl haben sollten. Als ich versuchte, es zu erklären, landeten wir alsbald beim Metrum, beim Rhythmus, den sogenannten Hebungen & Senkungen, die – so mein etwas trockener Erklärungsversuch – gleichfalls in verDichtungen wichtig seien, damit das Musikalische nicht gestört wird.

Nach diesem nur kurzen Gespräch wurde mir plötzlich klar, dass ich beim Schreiben so gut wie keine Kenntnisse voraussetzen darf, wenn ich meinem Anspruch genügen will, dass jeder Mensch, der lesen kann, meine Texte verstehen soll.

Und so sehr sich auch mein Inneres dagegen wehrt, hier zumindest Teile der grundlegenden Regeln des verDichtens im klassischen Sinn noch einmal aufzuschreiben, es wird nicht anders gehen. Allerdings wird es keine Kapitel mit Überschriften wie "Sprache und Rhythmus" oder "Unreine und reine Reime" geben. Aber bei den Erläuterungen zu den einzelnen verDichtungen wird das Theoretische der Lyrik wohl oder übel zur Sprache kommen müssen, auch wenn es für manche LeserInnen aus der eher professionellen Ecke alte Hüte sind.

Aber für alle gibt es einen kleinen Tröster:

Auch bei dem theoretischen Handgepäck wird es immer wieder unterhaltsam und spannend zugehen – und für die Vertreter*innen der literaturwissenschaftlichen Fraktion sogar besonders spannend. Aber dazu mehr in meiner "Lyrikologie".

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